Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindezentrums am Netz

Energie und Umwelt

Am 19.11.2008 wurde in einer kleinen Feierstunde im Sitzungssaal des Spayer Gemeindezentrums die Fertigstellung der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes interessierten Bürgern und dem Spayer Gemeinderat durch Herrn Gretzschel – Energie und Finanzen – verkündigt.
Was an diesem Tag vollendet wurde , begann vor mehr als einem Jahr, nämlich am 28.06.2007, durch einen Antrag der SPD-Fraktion im Spayer Gemeinderat, der am 25.10.2007 in diesem Gremium erstmals behandelt wurde.
Der Gemeinderat verwies den Antrag bei einer Enthaltung ansonsten einstimmig zur weiteren Veranlassung in den Bauausschuss. Gleichzeitig wurde die Verwaltung aufgefordert nähere Informationen einzuholen.
Es folgten Gespräche mit Fachleuten über die technischen Voraussetzungen, aber auch über Finanzierungsmöglichkeiten. Die Statik des Daches des Spayer Gemeindezentrums musste noch einmal überprüft werden.
In den Gesprächen stellte sich schnell heraus , dass es für die Gemeinde wirtschaft-
licher sei, nicht selbst, sondern durch ein sogenanntes Betreiber- bzw. Investoren-
modell die Anlage zu finanzieren.
Die Verwaltung lud zu einer Info-Veranstaltung interessierte Bürger in die Schottel-
Halle ein.
Am 10.07.2008 beriet der Spayer Gemeinderat noch einmal über die bisherigen Planungen, bevor er in der Sitzung am 25.09.2008 beschloss, die Dachflächen des Gemeindezentrums für die Photovoltaikanlage mittels einem Gestattungsvertrages mit Herrn Gretzschel – Energie und Finanzen - zur Verfügung zu stellen. Das ganze sollte durch ein Beteiligungsmodell, bei dem Spayer Bürger den Vorzug erhalten sollten, und die Restflächen über ein Investitionsmodell erfolgen.
Dann ging es Zug um Zug weiter, Ende Oktober wurde mit der Montage begonnen, die Arbeiten wurden am 19.11.2008 vollendet. Die Anlage wurde inzwischen von der KEVAG abgenommen, sie ist bereits am Netz.
Wie umweltfreundlich eine Photovoltaikanlage arbeitet, macht deutlich, dass durch die Nutzung der Sonnenenergie gegenüber der normalen Stromgewinnung ein Kohlendioxidausstoss von 40.000 kg vermieden wird. Nach Aussagen der Fachleute sollte die Anlage jährlich durchschnittlich 55.000 Kilowatt liefern, eine Menge, mit der ca. 14 4-Personenhaushalte versorgt werden könnten.
Nun freuen sich die Anleger und Betreiber über jeden Sonnenstrahl über Spay.

 
 

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